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DIE RIVIERA DER ROMAGNA: Meer, Sonne und Tradition
Was bedeutet für Sie Rimini? Die meisten von Ihnen werden antworten:
Meer, Strand und Nachtleben.
Aber Rimini hat auch andere Seiten. Von wo aus wollen wir unsere Entdeckungsreise
beginnen?
Sicher vom Borgo San Giuliano aus, auf der anderen Seite
des Flusses Marecchia und der historischen Tiberiusbrücke.
In diesen Gässchen, früher von Fischern bewohnt, überlebt
auch heute noch die Erinnerung an das Rimini Fellinis: kleine
Häuser in Pastellfarben am Fluss, auf den Plätzen versammeln
sich auch heute noch die Älteren zur klassischen "veglia",
dem Tratsch auf der Straße.
Vom Borgo, die Tiberiusbrücke überquerend, gelangt man über
den Corso d'Augusto in die Altstadt, der das Herz Riminis
bis zum Augustusbogen durchquert.
Entlang dem Corso, auf Höhe der Piazza Cavour (mit
den Palazzi Garampi, Arengo und Podestà und der Fassade des Theaters
Galli), gelangt man zur Konditorei Vecchi: seit 1850 das leckere Herz
Riminis. Eine richtige Institution, wo man in Kaffehausatmosphäre
im Winter die beste heiße Schokolade der Stadt genießt.
Am Platz findet man die Antica Drogheria, Vinothek und Feinkostladen seit
den Anfängen des 20.Jhdt. Heute kann man hier ein gutes Glas Wein
sowie ausgewählte kalte Gericht und Crostini genießen.
Von der Piazza Cavour gelangt man zur Vecchia Pescheria aus dem 18. Jhdt,
ein Pflichtbesuch, mit ihren Ladentischen aus Stein aus Istrien, wo man
noch die Stimmen mit Kopftuch bekleideten Fischverkäuferinnen zu
hören scheint, frischen Fisch und Vongole (Venusmuscheln) in großen
Säcken anpreisend, die unter den aufmerksamen Blicken der Kunden
gewogen wurden. Heute wird der Fisch im Inneren des überdachten Marktes
nicht weit vom Dom entfernt verkauft.
Auf der Piazzetta delle Poveracce findet man die Osteria
della Piazzetta, deren Charakteristiken die Erinnerung an die längst
nicht mehr existierende und den Einwohnern von Rimini jedoch so unvergessliche
Osteria "Forza e Coraggio" hervorruft.
In der Nähe finden wir das Stadtmuseum in der Via
Tonini, im ehemaligen Jesuiteninternat aus 1749. Man findet Funde aus
der Archäologie, Mosaike, Kunstwerke, die die Geschichte Riminis
von der Römerzeit bis zum Neoklassizismus erzählen.
Von der Zone des Museums und der Piazza Ferrari gelangt man zum Malatestatempel,
dem sicher berühmtesten Bauwerk der Stadt, erbaut im 15. Jhdt. von
Leon Battista Alberti.
Von hier aus gelangt man zur renovierten Piazza Tre Martiri
e und über die Altstadtgassen zur Kirche des Heiligen Augustinus
(mit wichtigen Werken aus den Schule Riminis des 14. Jhdt.) und
beendet dann die Stadtbesichtigung am Sigismund-Schloss,
dem Schloss der Stadt. Auf diese Art haben wir im Vogelflug das Herz Riminis
besichtigt, viele andere Ziele sind jedoch sehenswert: die Überreste
des römischen Amphitheaters, die entweihte Kirche Santa Maria ad
Nives (HEUTE Sitz von Ausstellungen), der Glockenturm Santa Colomba (Reste
der antiken Kathedrale aus dem 18. Jhdt.), die Kirche von San Bernardino...
und einer Vielzahl von weiteren Sehenswürdigkeiten.
Außerhalb des Zentrums Richtung San Giuliano verdienen
die Kirche der Madonna della Scala mit der Porta Gervasona und die Überreste
der Malatestamauern eine Erwähnung.
Weiters nennenswert ist der Kanalhafen, mit seiner florierenden Aktivität
…von hier aus gelangt man zum Meer in Marina Centro, mit dem legendären
Grand Hotel, das durch den Film Amarcord von Fellini weltberühmt
wurde, den Jugendstilgebäuden, dem Brunnen der Quattro Cavalli und
dem Strand von Rimini.
ORTE DER GESCHICHTE UND DER ERINNERUNG
Die Routen der "Strasse des Sangiovese und der Weine der
Hügel Riminis" führen den Besucher durch die Geschichte,
die Kultur und die Erinnerung der bäuerlichen Kultur.
Auf der Suche nach den traditionellen Ölmühlen oder der Gruben
zur Käsereifung kann man das Haus des Dichters Giovanni Pascoli
in San Mauro besuchen, die Tuffsteingrotten und das Museum der
Bräuche in Santarcangelo (das eine der "Weinstädte"
Italiens ist).
Oder zu Pferd über die Hügel von Verucchio
zwischen Weingärten und Olivenhainen durchstreifen, Verucchio ist
die Wiege der Malatesta und der antiken Stadt Villanova.
Auch der Felssporn von Torriana sowie das mittelalterlicheDorf
von Montebello bieten Sehenswertes. Den farbigen Linien
des Concatals folgend, an der antiken Getreidekammer der Malatesta vorbei,
gelangt man zur würdevollen Festung von Montefiore.
Den Mühlen der Täler des Conca und des Marecchia
folgen, oder auf den nahegelegenen Hügeln auf der Suche nach antiken
Landhäusern. Durch die Altstadt von Rimini streifen, um das Fischerdorf
zu entdecken oder auf den Spuren Fellinis zu wandeln. Überall ist
die Verbindung zwischen Natur, Geschichte, Kultur und kulinarischen Genüssen
nicht nur untrennbar, sondern sie wandelt sich in eine Spirale von unvergesslichen
Sensationen.
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